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Gratulation, Frau Merkel
Das klimapolitische Netzwerk "Jugendbündnis Zukunftsenergie" beglückwünscht Bundeskanzlerin Merkel zu ihrem richtungsweisenden Schritt bei Klima-Verhandlungen in Kopenhagen
Kopenhagen, 18. Dezember 2009. "Die Weltbevölkerung kann aufatmen. Es ist möglich, die schlimmsten Folgen des Klimawandels zu verhindern!", freuen sich die Jugendlichen des klimapolitischen Netzwerks "Jugendbündnis Zukunftsenergie" angesichts einer bevorstehenden Wende bei den UN-Klimaverhandlungen in Kopenhagen. Wie das Jugendbündnis heute Vormittag erfuhr, hat Bundeskanzlerin Angela Merkel die Staatengemeinschaft davon überzeugt, sich auf eine verbindliche Reduktion der CO2-Emissionen festzulegen. Gespannt warten die Jugendlichen auf die Verkündigung dieser Nachrichten.
Bis Freitagmittag sah es so aus, als würde die Konferenz in Kopenhagen ohne konkrete klimapolitische Zielvereinbarungen zu Ende gehen. "Dass diese düstere Aussicht nicht wahr wurde, verdanken wir vor allem den Bemühungen von Angela Merkel", sagt der 21-jährige Klima-Aktivist Oliver Klatt aus Bochum. Im letzten Moment hat Merkel die anderen Staatschefs der EU überzeugt, sich auf eine Reduktion der CO2-Emission um sagenhafte 45 Prozent bis zum Jahr 2020 festzulegen. Bis 2050 sollen es sogar über 95 Prozent sein. Damit wird die Position der EU völlig unerwartet am oberen Ende der Forderungen der Umweltorganisationen liegen. "Und was noch viel wichtiger ist: Das Ziel, die durchschnittliche Erderwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen, rückt wieder in den Bereich des Möglichen!", freut sich Oliver. Und als ob das noch nicht genug wäre, ist es Kanzlerin Merkel auch gelungen, die USA und China von diesem Ziel der EU zu überzeugen.
Da bereits die Folgen einer Erwärmung um 1,5 Grad für viele Länder des Südens ein großes Problem darstellen, hat Merkel maßgeblich dafür gesorgt, dass jährlich 140 Milliarden Dollar an die Entwicklungsländer fließen, damit diese sich gegen die Folgen von Dürren und Überschwemmungen wappnen können.
Die Jugendvertreterinnen und -vertreter im Jugendbündnis Zukunftsenergie sind besonders froh über dieses Ergebnis. "Merkel hat es geschafft, sich für Gerechtigkeit nicht nur über Ländergrenzen, sondern auch über Generationen hinweg einzusetzen", so die Jugenddelegierte Jutta Wiedling (22). "Frau Merkels Terminkalender ist leider sehr voll. Daher haben wir heute Vormittag dem Gesandten der deutschen Botschaft in Dänemark, Johannes Trommer, bei einem Sektempfang in der Botschaft einen großen Strauß fair gehandelter Blumen übergeben. Dazu gab es ein Dankesschreiben für ihr überzeugendes Engagement", so Jutta weiter. Nun warten die Jugendlichen mit Vorfreude auf die baldige Verkündung dieser großartigen Nachrichten.
Hintergründe:
Elf Jugendliche des klimapolitischen Netzwerks "Jugendbündnis Zukunftsenergie" sind noch bis zum 20. Dezember vor Ort bei den UN-Klimaverhandlungen in Kopenhagen, um dort die Positionen und Interessen der deutschen Jugend zu vertreten. Ihre Hintergründe sind dabei vielseitig, sie eint jedoch die Überzeugung, dass ein starkes und bindendes Abkommen in Kopenhagen nötig ist, um eine globale Klimakatastrophe zu verhindern. Die Delegierten kommen aus Aachen, Berlin, Bochum, Bonn, Köln und Marburg. Das Jugendbündnis Zukunftsenergie ist ein offenes Netzwerk der fünf Jugendumweltorganisationen BUNDjugend, Naturschutzjugend, Bundesarbeitsgemeinschaft Evangelische Jugend im ländlichen Raum, Naturfreundejugend Deutschlands und Katholische Landjugendbewegung Deutschlands sowie von verbandsfreien Aktiven.
Pressekontakt:
Dominik Duballa, Ökologiereferent der Katholischen Landjugendbewegung Deutschlands (KLJB)
Tel: +49(0)151 211 790 70
E-Mail: presse@jbze-kopenhagen.de
Website: www.jbze-kopenhagen.de
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