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- Zwischen Exportsubventionen und Marktöffnung - Afrikanische und deutsche Milchbauern in der Zwickmühle
In Deutschland bekommen die Milcherzeuger zurzeit durchschnittlich 25 Cent pro Liter Milch. 15 Cent weniger, als sie für die Deckung ihrer Kosten brauchen. Seit Januar 2009 zahlt die EU wieder Subventionen für Exporte von Milchprodukte.
Diese künstlich verbilligten Exporte gefährden nachweislich Märkte in anderen Ländern, allen voran in Entwicklungsländern. Zudem verbieten die neuen Wirtschaftspartnerschaftsabkommen mit der EU es den Staaten Afrikas, der Karibik und des Pazifik, ihre Schutzzölle gegen Billigimporte anzuheben. Marktzugang, Erzeugerpreise, Einkommen und letztlich das Menschenrecht auf Nahrung afrikanischer Milchbauern sind akut gefährdet.
Wie muss die Milchmarkt- und Handelspolitik ausgerichtet sein, damit afrikanische und deutsche Milchbauern davon profitieren? Welche Positionen werden vertreten? Wir befinden uns mitten im Superwahljahr. Die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft, der Bundesverband Deutscher Milchviehhalter Region Westerwald-Taunus, die Bundesarbeitsgemeinschaft Evangelische Jugend im ländlichen Raum, die Menschenrechtsorganisation FIAN und die Entwicklungsorganisation Germanwatch laden herzlich zur Podiumsdiskussion ein, um das Thema aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu diskutieren.
Die Veranstaltung wird übersetzt.
20:00 Uhr Begrüßung: Kerstin Lanje, Germanwatch
20:15 Uhr Diskussion mit
- Dr. Geoffrey Bakunda, Referent für politische Analysen, African Centre for Trade and evelopment (ACTADE) Uganda
- Patrick Bharunhanga, Milchbauer aus Uganda
- Peter Bleser, Vorsitzender der Arbeitsgruppe Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz der CDU/CSU-Bundestagsfraktion (angefragt)
- Paul Otto Schneider, Vorstandsmitglied der Molkerei Hochwald
- Heiner Trimborn, Milchbauer und BDM-Teamleiter
Moderation: Bernd Schmitz, Milchbauer und im AbL-Bundesvorstand
22:00 Uhr Ende der Veranstaltung
Wir freuen uns über Ihr Kommen
Anke Fischbock, Bundesarbeitsgemeinschaft Evangelische Jugend im ländlichen Raum (BAGejl)
Bernd Schmitz, Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL)
Für Rückfragen: 02681-951622, Anke Fischbock
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